Mit dieser Aussage könnte ich gut und gerne eine tolle Methapher für mein momentanes (Gefühls-)Leben basteln....(mal wieder... -.-)
Aber ich werde mich zu beherrschen wissen.
Und deshalb bleibt's dabei, dass der Titel des Posts nichts anderes darstellt als den Titel des neuen 30 Seconds to Mars-Albums.
Und dieses wird ENDLICH diesen Freitag in den Läden stehen *freu* :)
Die erste Single-Auskopplung jedenfalls klingt schon mal ganz gut:
Kings and Queens
Es packt mich jetzt nicht so sehr wie z.B. "The Kill" oder "A Beautiful Lie"....der Stil ist irgendwie anders....aber ich lass mich gern überraschen.
Und das Video gefällt mir :)
Montag, 30. November 2009
This is war
Sonntag, 8. November 2009
Der böse Blick
Was macht man bei trüben Sonntagswetter bzw. trüber Sonntagslaune?
Bestes Mittel: gute Comedy.
Die Betonung liegt auf "gut", weshalb man zu diesem Zweck auch unbedingt auf das Internet und BLOß NICHT auf das nachmittägliche Fernsehprogramm zurückgreifen sollte...
Aber egal. Wie wär's mit ein paar tollen Szenen aus "Scrubs"?
Der böse Blick
Zeitlupenlauf
Sturmfrei
schwarz/weiß + Moppkopf
Agiler Alzheimerpatient
Taufpate
damdadadamdam scharfe Klinge...^^
Dienstag, 27. Oktober 2009
Self-Ass-Kick
Ich hab Urlaub.
Wohoo.
Und das war jetzt ironisch. Was es nicht sein sollte. Es sollte wirklich ein lautes, freudiges wohoo sein. So wäre das normal, würd ich mal behaupten.
Aber normal ist echt gar nichts mehr.
Oder ist es normal, dass ich, kaum dass ich Urlaub habe, von seltsamen Magenbeschwerden und chronischer Müdigkeit geplagt werde?
Ist es normal, dass ich meine Zeit damit verplempere auf dem Sofa zu liegen und mich von dem mehr als miesen Fernsehprogramm berieseln zu lassen?
Ist es normal, dass ich seit Wochen nur noch scheiße schlafe und mich freue, wenn es endlich morgen ist?
Und ist es normal, wenn ich das, was ich vor dem Frühstück euphorisch für den Tag plane bereits nach dem Frühstück wieder in die Tonne haue und mich selbst wieder ins Bett?
Auf den Arbeitsstress kann ich diese Lustlosigkeit ja jetzt nicht schieben.
Und auf das trübe Wetter glaub ich auch nicht, jedenfalls nicht, wenn ich wenigstens noch halbwegs ehrlich zu mir selbst sein will.
Keine klassische (und relativ normale) Herbst-Depression also, als vielmehr eine "Alles ist kagge und ich krieg meinen Arsch nicht hoch um das zu ändern-Depression".
Kenn ich schon.
Hab ich oft.
Zu oft, um bei der Ehrlichkeit zu bleiben.
Und es ist nun mal wieder der Punkt erreicht, an dem das ganze verheerende Ausmaße annimmt.
Zum Glück gibt es Menschen, die mir immer wieder einen Arschtritt geben und mich da raus holen.
Aber es wäre schon echt schön, wenn ich mich so verbiegen könnte, mir diesen Arschtritt mal selbst zu geben.
Ich meine, kommt schon! Ich bin 22 und führe das Leben einer 62-Jährigen. Und selbst die scheinen mir noch mehr Spaß und Lebensfreude zu haben.
Das ist echt krank.
Das gerade hier ist das beste Beispiel. Ich schreibe deprimierende Sachen über mein Leben in einen Blog!
Das kann man schon mal machen, aber hauptsächlich sollte ein Blog ein Medium für Leute sein, die....naja, leben! Die was zu erzählen haben, die tolle Dinge erleben, oder tolle gedanken haben zu irgendwas.
So einen Eintrag gabs hier schon lange nicht mehr.
Ich meine ok, This is who I really am, ich bin wie ich bin und bin das ist ja auch gut so.
Ich komm gut klar damit dass ich gerne Zuhause und auch gerne für mich alleine bin.
Ich komm gut klar damit, dass ich nun mal dazu neige, schnell alles schwarz zusehn und ich komm auch damit klar,mir die Welt immer wieder schön zu träumen anstatt sie so zu akzeptieren wie sie ist.
Das bin ich, das gehört genauso zu mir wie die weniger anstrengenden Seiten die ich habe.
Aber das ist alles nur so lange ok als bis diese Dinge nicht allzusehr überhand nehmen.
Und das werden sie, wenn ich diesen Self-Ass-Kick nicht langsam lerne.
Es macht einfach echt keinen Spaß, den Blog als Selbst-Therapie zu benutzen.
Es macht keinen Spaß, abends mit hundert Gedanken im Kopf ins Bett zu gehen und morgens mit zweihundert aufzuwachen.
Es macht keinen Spaß, in einer halbfertigen Wohnung zu sitzen.
Und es macht keinen Spaß, nicht mal die Kraft zu finden, einfach nach dem Telefon zu greifen und Freunde anzurufen.
Es macht keinen Spaß, nicht zu leben.
....wo ist das Telefon....?!
Donnerstag, 1. Oktober 2009
Donnerstag, 10. September 2009
Dünnpfiff und Gespenster-Uhren
Wieso nur komm ich eigentlich so überhaupt nicht auf Veränderungen klar?
Wie zur Hölle geht das? Das Leben so zu nehmen, wie es kommt?
Wie macht man das?
Werd ich das denn nie lernen?
Seit 2 Wochen hab ich Magenprobleme, seit 3 Tagen lieg ich deswegen richtig flach.
Und wie ich mich kenne - und mich so ziemlich jeder, der das hier lesen wird kennt - liegt die Vermutung nahe, dass das zumindest teilweise auch einfach psychischer Natur ist.
Weil ich mich unglücklich fühle.
Weil ich gerade mal nach einer Woche seit der Veränderung am liebsten die Flinte ins Korn werfen würde, weil es mal wieder nicht dem entspricht, wie ich mir mein Leben vorstelle.
Aber wie stelle ich es mir eigentlich vor?
Drei Tage im Bett lassen den Gedanken großen Spielraum.
Nur ist der leider in zunehmendem Maße unrealistisch.
Oder doch nicht?
Mein Hang zur Träumerei und mein gleichzeitig ziemlich stark ausgeprägter Vernunftssinn sind zwei Komponenten, die sich noch nie vetragen haben. Ist aber auch echt ne scheiß Charakterkombination, findet ihr nicht?
Ich suche immer noch nach einer ganz besonderen Aufgabe, etwas, bei dem ich mit Sicherheit sagen könnte "und das will ich machen, damit werde ich glücklich"
Und es ist auch nicht so, als ob mir da gar nichts einfallen würde. Vielleicht falle mir sogar ein paar Sachen zu viel sein, vielleicht ist genau das das Problem. Weil ich mich nicht entscheiden kann. Oder ist es doch eher, dass mich keines davon wirklich überzeugt?
Und dann kommt es zu den dollsten Kombi-Vorstellungen.....und diese sind vernunfts-technisch gesehen so absolut gar nicht als realistisch einzustufen.
Ich liege also mit wehem und nervösem Magen im Bett, blase Trübsal und durchforste zwischendurch das Internet in der Hoffnung auf den alles erleuchtenden Click, der mir wundergleich endlich den richtigen Weg weist....
Ich weiß dass das nicht passieren wird, aber so habe ich wenigstens das Gefühl, nicht tatenlos zu sein (was ganz schön grotesk ist, schließlich liege ich seit 3 Tagen im Bett).
Verdammt noch mal, was ist bloß los mit mir?
Behalten mal wieder die Menschen, die mich echt gut kennen recht und in einem halben Jahr werd ich nicht mehr nachvollziehen können, warum ich mich so angestellt hab?
Oder ist es diesmal ne wirkliche Krise, weil das einfach keine Kinderkacke mehr ist, sondern Entscheidungen, die wirklich mein Leben beeinflussen?! Warum hab ich bloß die ganze Zeit das Gefühl, dass ich von einer unsichtbaren Sanduhr begleitet werde?
....oder vielleicht hab ich auch einfach nur zu viel Michael Jackson, ergo zu viele hoffnungsvolle Lieder über eine bessere Welt gehört -.- ......
Aber es widerstrebt mir den armen Michael für diese Scheiße verantwortlich zu machen, das fühlt sich einfach nicht richtig an.
Deshalb muss es eins von den ersten beiden sein.
Sofern es das erste ist, hätte ich kein Problem, weil ich dann irgendwann endlich glücklich sein werde, mit dem was ich tue. So überzeugt und so.
Und ist es das zweite, kann ich nur hoffen, dass die Gespenster-Sanduhr nicht ganz so schnell rieselt....
Auf jeden Fall muss dringend die Weisheit zum September geändert werden....
Donnerstag, 3. September 2009
Angst essen Seele auf
Warum dieser seltsame Plural?
Weil die Angst nie alleine kommt.
Sie hat ganz viele Freunde und Bekannte, die sie gerne mitbringt.
Angst kennt jeder.
Ist auch gut so.
Naturliche Schutzreaktion, so rein evolutionstechnisch gesehn.
Aber ob die Evolutioun auch Existenzängste vorgesehen hat?
Gut, man könnte es wohl durchaus als existenzangst bezeichnen, wenn der prähistorische Neandertaler grad von einem Löwen verfolgt wurde, oder sowas.
Aber die Evolution hatte oder hat halt echt keinen Plan von dem, was wir allw seit geraumer Zeit so schön als Wirtschaftskrise bezeichnen.
Und während der Löwe dem neandertaler kurz und knackig zerfetzt, frisst einen die Krise langsam und genüsslich auf. Und die Banken und all die Arschlöcher, lassen dich gleichzeitig am langen arm verhungern.
Und dann stehst du da, gerade mal 22 Jahre alt, endlich deine abgeschlossene Ausbildung in der Tasche, und denkst, jetzt geht's los!
Und dann versuchst du auf all das klar zu kommen und denkst, falls das echt nicht hinhaut, hast du noch so viele andere Möglichkeiten.
Und dann....
Ja, und dann musst auf einmal damit klarkommen, dass du diese Möglichkeiten eigentlich gar nicht hast. Zumindest nicht, wenn du etwas anderes nicht verlieren willst. Oder willst, dass andere etwas nicht verlieren.
Und dann versuchst du, dir genau das bewusst zu machen. Weil du musst, weil es dir erst mal wirklich bewusst sein muss, damit du handlungsfähig bist.
Und dann merkst du, dass du das nicht kannst. Dass es dir dieses Bewusstsein wahrscheinlich fehlen wird, bis es dann letztlich so weit ist.
Und dann beginnst du, dir in kindlicher Naivität - vermutliche eine evolutionsbedingte Selbstschutzreaktion - Hoffnungen über Wunder zu machen, die doch jetzt eigentlich passieren müssten, weil du doch ein guter Mensch bist.
Und dann stehst du da, gerade mal 22 Jahre alt......und dir kommt es vor, als wär schon alles vorbei.
Montag, 31. August 2009
Was war und ist, kommt und bleibt.
Was war?
Ein Jahr harte Arbeit.
4 Jahre.
6. Insgesamt.
Nein, bleiben wir mal bei den 4.
4 Jahre liegen nun hinter mir, in denen ich kontinuierlich auf ein Ziel hingearbeitet habe.
Mal mehr, mal weniger zielstrebig.
Was hat es gebracht?
Nun ja, das Zertifikat zur staatlich anerkannten Erzieherin halt ;)
Aber noch so einiges mehr.....
Rückblickend waren diese 4 Jahre vermutlich die prägendsten in meinem Leben.
Ich habe verdammt viele Erfahrungen gemacht.
Und das schöne an Erfahrungen ist ja, dass selbst die schlechten schlussendlich wertvoll sind.
Und ich habe Mennschen kennen gelernt, mit denen ich diese Erfahrungen geteilt habe, oder die mir geholfen haben, sie durchzustehn.
Was ist?
Und nun bin ich angekommen, am Ziel
Endlich.
Tolles Gefühl.
Und auch traurig.
Beängstigend vielleicht auch.
Aufregend.
Ein Abschied, der noch immer nachwirkt.
Mit vielen Erinnerungen.
Und der unmittelbar bevorstehende Neuanfang.
Mit viel Ungewissem.
Wie das halt immer so ist....
Was kommt?
Tja....das Ungewisse ;)
Morgen....morgen geht's los.....Gott is mir schlecht ... -.-
Nee....es ist diese recht skurile Mischung aus Bammel haben und Vorfreude....
Wie sagt man so schön? Alles hat seine Vor-und Nachteile.
Es kommt....
Verantwortung.
Ich denke, dieses Wort impliziert die Vor-und Nachteiligkeit sehr schön....
Es kommt....
....*seufz*....das Leben, denk ich.....
Was bleibt?
Die Erinnerung.
Pathetisch, ich weiß.
Aber is halt so.
Und was noch?
Das UNGLAUBLICH tolle Gefühl, nicht mehr "Praktikant" genannt zu werden!!! ^^
_______________________________
Was war und ist, kommt und bleibt.
Es tut uns nicht leid...... (?......doch...ein bisschen.....)
