Donnerstag, 3. Januar 2019

2019...







Nach dem vergangenen Jahr(es-Abschluss), wäre das sicher nicht verkehrt....

Na gut, 2019..... ich reiche dir die Hand....
Dein Vorgänger hat sie mir oft verweigert....
Dann zeig mal, was DU kannst...!

Samstag, 8. Dezember 2018

Endlich Weihnachtsstimmung...

... bescherte uns der gestrige Abend in der Jahrhunderthalle;

Angelo Kelly & Family - Irish Christmas Tour 2018



Auf den Abend gefreut hatte ich mich ohnehin.  Als einstmals großer Kelly Family - Fan und große Irlandliebhaberin,  wäre das doch genau das Richtige,  war der Gedanke beim Kartenkauf.
Außerdem,  wie wir alle wissen,  ist ja oftmals gerade die ach so besinnliche Vorweihnachtszeit genau das eben nicht...  Da könne so ein bisschen Weihnachtsstimmumg doch sicher nicht schaden...

...Dass es mich aber so dermaßen ergreifen würde,  hätte ich dann doch nicht gedacht;
Ich habe tatsächlich die Hälfte der Zeit geweint.  Vor Freude,  versteht sich.
Diese wunderbare,  liebenswerte Familie zu sehen...
Die Leute im Publikum zu beobachten und die Freude auf ihren Gesichtern...
Weihnachtsliedern und irischen Klängen zu lauschen...


.... Gefühle von reiner Freude,  Herzenswärme,  Dankbarkeit,  Sehnsucht und sowas wie Heimweh auf einmal...  Wunderschön!



...  Und das alles zusammen mit DIR genießen zu können und zu sehen,  dass du ähnlich fühlst... Unbezahlbar!









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Mögest Du Dir die Zeit nehmen,
die stillen Wunder zu feiern,
die in der lauten Welt
keine Bewunderer haben.


Irischer Segen 


Sonntag, 25. November 2018

L&L - Lieben und Leiden


Wenn man SCHON WIEDER von der Erkältungswelle heimgesucht wurde und folglich die Tage unproduktiv in der Horizontale verbringen musste...
... suche ich zum Zwecke des Zeitvertreibs gerne mal die virtuelle Unterhaltung.
In  den allermeisten Fällen bleibt das erfolglos. Auf Grund nicht-kongruenter Vorstellungen von "Unterhaltung".
Manchmal aber findet sich ein Gegenüber. Und ist ein gewisses Niveau-Level garantiert, finde ich den Austausch mit völlig fremden Menschen zuweilen recht bereichernd.

So viel zur Ausgangssituation.
Das momentane Resultat dieser halb-zwischenmenschlichen Begegnungen ist:
Ich fühle mich traurig. Und dankbar. Und noch einiges mehr;


Es gibt zu viel Leiden in dieser Welt.
Konkreter: es gibt zu viele Menschen, die zu wenig (ehrliche) Liebe bekommen haben.
So dass ihre eigenen, liebenswerten Seiten zunehmend unter Zynismus, Sarkasmus und anderen Schutzmechanismen vergraben werden.
Verlorener Selbstwert.
Und bei so manch einem scheint es äußerst fraglich zu sein, ob er noch einmal die Kurve bekommt, diesen Selbstwert wieder zu finden.

Das macht mich unheimlich traurig.
Und verbittert, weil machtlos.
Es bleibt mir nichts anderes übrig, als einem solchen Menschen innigst zu wünschen, es möge ihm bald so richtig scheiß viel Glück und vor allem - Liebe! - über den Weg laufen...
... damit nicht alles Liebenswerte vollends und für immer verloren geht.

Man kann einen anderen Menschen nicht dazu bringen, sich selbst zu lieben.
Das kann, dem Worte gerecht, nur er selbst.
Und ich denke zurück...
....wie oft habe ich mich selbst nicht geliebt?
Wie oft tue ich es heute manchmal noch nicht??
Und doch...

... war bei allen (Selbst)Zweifeln wohl immer genug übrig...
... genug Glaube daran, dass ich mehr verdient habe, als nur immer diese ganze Scheiße.
Genug Selbstwert, letzten Endes, tief in mir eingegraben, dort aber in den Grundfesten verpflanzt.
Und warum?
Weil gesät und gewachsen durch Liebe...
Eine,  die irgendwann nicht mehr reichen würde... Aber dafür eine andere versprach.
Wer in der Lage ist, Liebe zu schenken - aufrichtig, ehrlich und von ganzem Herzen;
Der findet sie auch - genau so.
Irgendwann.
Nach allem Leiden.

Doch vielleicht gibt es sowas wie eine Sanduhr?
Die rinnt und rinnt und rinnt.... und die(Selbst)Liebe in einem immer mehr begräbt...
Und es ist am Ende doch nur eine Frage von "Glück gehabt", ob man findet, bevor sie abgelaufen ist??
Bitte nicht...bittebitte nicht...
Es muss doch möglich sein, dass jeder Mensch erfahren darf, was ehrliche Liebe ist...


Ich entsende hiermit ein Gebet.
Eines voller Dankbarkeit. Dass ich gefunden habe. Fühlen darf. Erfahren darf.
Und eines, welches genau das für jeden einzelnen Menschen erbittet...





Freitag, 23. November 2018

Noch mehr Herbst... und von den Jahreszeiten des Lebens


.... Impressionen zweier Wochenenden, an denen ich meine liebste Jahreszeit mit meinem Liebsten genießen konnte:









... wir befinden uns noch immer im Frühling unserer Beziehung ... Auch wenn nicht mehr alles rosarot und taufrisch ist, wir mal streiten, wir auch die kantigeren Seiten des anderen sowie des Beziehungslebens kennen... ... aber wir verstehen es immerhin, zu streiten. Ohne einander wirklich zu verletzen. Und wir wissen, dass es wenig bringt, die kantigen Seiten glätten zu wollen. Vielmehr sind sie nun mal da und wollen auch dazugehören. 

Demnach wird es langsam Sommer...
Und ich glaube, das dürfte so ziemlich das einzige Mal sein, wo wir beide sagen "Ja, bitte Sommer!" ;)


.... nächster Schritt, bitte!
Keine Nur-Wochenenden und Terminabgleichungen mehr...
Ein gemeinsames Leben, jeden Tag!
Auch Alltag darf es sein.
Denn so schön der Frühling auch ist, mit aller Farbenpracht und Leichtigkeit...
Zum Leben gehört mehr.
Und lebt man es gemeinsam und mit steter Wertschätzung für das, was man hat (am anderen, zusammen, jeder für sich...)
...kann man immer ein Stück Frühling behalten...











....auch im Herbst, auch im Winter des Lebens....

Hauptsache, mit DIR...!





Sonntag, 4. November 2018

Ich bin Herbst


















So ein gold-lichtdurchfluteter Herbsttag ist doch einer der schönsten Seelenschmeichler, den die Natur uns zu bieten hat....
Überhaupt hatte mich dieser Tag zutiefst positiv überrascht...
...was ich seit geraumer Zeit ja leider so gar nicht mehr gewohnt war...
Ich könnte mich nun fragen, ob es daran lag, dass ich mich trotz wenig Motivation dazu gezwungen habe, positiv zu denken... oder ob solche Dinge generell einfach frei von jeglichem Einfluss sind.
Aber das tue ich nicht.
Wozu auch?
Ich hab wahrlich genug gegrübelt.
Und wenn man das lange Zeit gezwungenermaßen getan hat und überhaupt mal wieder überdeutlich zu spüren bekommen hat, dass man nun mal ein Mensch ist, der immer Grübeln und unter gewissen Dingen mehr leiden wird als manch anderer - kommt man wohl irgendwann einfach darauf, die schönen Dinge nicht auch noch zu hinterfragen. Sondern einfach zu genießen....


Was bringt Morgen?
Keine Ahnung.
Wie geht's weiter?
Ich weiß es nicht.
Grüble ich darüber nach?
Ja klar....
Geht trotzdem was voran?
Doch, ich glaube schon...

Ich bin nicht (mehr) so wandelbar wie die Natur.
Vermutlich bin ich dazu dann doch schon zu "fertig" - auch wenn man das niemals ganz ist.
Aber vom Grundwesen her entscheidet es sich irgendwann, ob du Frühling, Sommer, Herbst oder Winter bist.
Ich bin Herbst;
Ich kann farbenfroh und strahlend sein - aber auch grau und unscheinbar.
Ich kann Gemütlichkeit und (Herzens-)Wärme verbreiten - aber auch stürmen und toben.
Ich kann mich wandeln - in mir, in meiner Haut.
Nicht darüber hinaus.
Und das ist gut so.



Sonntag, 28. Oktober 2018

Turn Back The Time


Ein passender Beitrag, anlässlich der heutigen Zeitumstellung.
Wobei ich auf Selbige gar nicht hinaus will.

Vielmehr denke ich gerade darüber nach, wie ungemein praktisch es doch oftmäls wäre, könnte man die Zeit wirklich zurückdrehen. Nicht nur am Rädchen an der Uhr und nicht nur um eine Stunde.
Sondern richtig. Um diverse Ereignisse ungeschehen zu machen.
Diesen Wunsch hatte wohl jeder schon mal. So im Laufe der Zeit...

... und mir fällt auf: je mehr ich darüber nachdenke, mir ausmale, was ich besser gesagt oder getan hätte (oder auch nicht), um das nun Geschehene abzuwenden -umso weiter gehe ich in der Zeit zurück...
Auf einmal geht es nicht mehr um das Ereignis, was den Gedanken eines Zurückgehens in der Zeit auslöste.
Auf einmal fallen einem da Duzende ein, für die man gerne diese Gabe gehabt hätte.

... Und was soll das einem nun sagen??
Dass man zu viele schlechte Entscheidungen getroffen hat?
Oder dass besagte Zeitpunkte einfach nur schlecht waren?
Das führt unweigerlich zur Grundsatzdiskussion, inwiefern wir überhaupt selbst Einfluss nehmen auf unser Leben... ?

Ein Beispiel:
Ich für meinen Teil mache nun schon eine ganze Weile mal wieder eine sogenannte "schlechte Zeit" durch.
Eine in der ich, je länger sie andauert, zunehmend vermehrt Gefühle hege wie:
Was soll der Scheiß?!
Es reicht jetzt mal!
Wer oder was kann mich gerade nicht leiden?
Warum immer ich??
Ja, komm....als druff!!!
...
Das Aberwitzige an der Sache ist: ich versuche vehement und bewusst, solche Gedanken nicht aufkommen zu lassen. Bemühe mich, aus dieser schlechten Phase herauszukommen. Bin nicht passiv. Suche die Ursachen nicht nur im Außen. All das eben, was einem immer so schön geraten wird, wenns das Leben scheinbar gerade nicht allzu gut mit einem meint.
Und was is?
Nix.
Es tut sich nichts. Nicht wirklich jedenfalls.
Außer, dass immer wieder nur noch mehr schief läuft.
Irgendwann sind das eigentlich nur Kleinigkeiten. Die sich aber summieren.
Und somit nicht gerade dazu beitragen, dass sich das labile Selbst wieder so richtig aufrichtet.
Also werden wir wütend.
Auf dieses scheiß Leben, das Dreckskarma, das ungnädige Schicksal.... Whatever.
Selbst, wenn man an dergleichen gar nicht so recht glaubt - irgendwann hat man aber auch einfach keine Lust mehr, alle Schuld nur bei sich selbst zu suchen. Das baut ja auch nicht gerade auf...
Ergo: man hat gerade schlicht und ergreifend ziemliches Pech - das wiederum verschafft dann aber ein ziemlich bitteres Gefühl von Machtlosigkeit....
 ... und so weiter und so fort.
 Teufelskreis, Katzenschwanz. 

Und nun?
I don't know.
Es aussitzen, vermutlich.
Nach dem "Nach jedem Regen folgt Sonnenschein"- Prinzip.
Im Endeffekt Ja, bleibt einem ja nicht viel anderes übrig.
Aber WIE sitzt man es eben aus?
Schicksalsergeben? Bis es Selbiges halt endlich mal wieder gut mit einem meint?
Leider läuft man da Gefahr, in Selbstmitleid zu zerfließen.
Das kleine Trotzkind in sich raus lassen, das sagt:"Du kriegst mich aber nicht klein, du Arsch!"?
Eine Option die einen zwar davor bewahrt, in ein Loch zu fallen, die aber noch nichts konstruktiv löst.
Also kommen wir am Ende ja doch wieder bei dem raus, was am Schwersten zu Erlernen ist:
Es annehmen, dass die Dinge sind, wie sie nun mal sind. Und die Wege suchen, wie wir das verändern können.
Dazu braucht es Geduld. Reflektion. Selbstvertrauen. Arbeit an sich selbst eben.
Vielleicht aber auch ein bisschen Vertrauen in etwas, was nicht greif- und verstehbar ist (?).

Die Zeit zurückdrehen zu können, wäre so viel einfacher...
Aber dazu sind wir ja nicht hier...

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"Die Zeit ist schlecht? Wohlan. Du bist da, sie besser zu machen."
(Thomas Carlyle)





Dienstag, 9. Oktober 2018

Herbst am See - Veränderung, bitte.









Zu schade, dass ich nur die olle Handykamera mit hatte. Dank Snapseed hab ich noch ein bisschen was rausgeholt aus den Bildern.
Aber Fakt ist, es war ein schöner Herbsttag (endlich Herbst!!!), Wetter und Wasser ein kleiner Seelenschmeichler...




.... den ich bitter nötig hatte.
Morgen gehts wieder los....
Zwei Wochen hatte ich eine ärztlich genehmigte Auszeit....
Und viel Zeit zum Nachdenken. Vermutlich etwas zu viel.
Und definitiv zu viel Alleinsein.
Ich hätte öfter einfach mal rausgehen sollen.
Aber wie's halt so ist, bei ... machen wir uns nichts vor ... Depression.

Ich weiß nicht, wie der Tag morgen sein wird.
Die nächsten Tage. Die nächsten Wochen.
Die letzten waren nicht der Hit.
Ich weiß eigentlich gar nicht mehr so recht, wann ich das letzte Mal so richtig zufrieden und entspannt war.
So richtig tiefgreifend.
Und irgendwann nutzt es nichts mehr, sich vor Augen zu halten, was man Schönes hat, was gut ist.
Irgendwann will man für die Dinge, die es nicht sind, einfach nur noch eine Veränderung.
Und wenn man sich so sehr um diese Veränderung bemüht - aber nichts funktioniert...

Es wäre Zeit.
So dringlich wäre es Zeit... für Veränderung.
Der Sommer war lang genug. Lang und unerträglich.
Jetzt muss der Herbst kommen.
Bunte Farbenpracht statt verbrannter Erde.
Und wie die Bäume ihre Blätter fallen lassen, will ich meine Lasten fallen lassen können...
Veränderung, bitte.