Freitag, 20. April 2018










Man fragt sich, wo wir hingehen.
Oder ob wir das überhaupt tun.
Man hofft es.
Man glaubt es.
Weil es viel zu unvorstellbar, zu trostlos und zu sinnlos wäre, wenn dem nicht so wäre.
Ich glaube es.
Ein Mensch ist so viel mehr als nur ein Körper.
Ein Menschenleben, so gut es auch gelebt wurde, zu kurz, um den vollen Sinn zu begreifen.

Auf Wiedersehen.

Sonntag, 8. April 2018

It's Springtime!



Der Frühling ist da! Endlich!
Ich hoffe ihr habt alle dieses erste, richtige Frühlings-Wochenende genossen :)
Ich bin mir sicher ihr kennt das auch...: ab Februar hat eigentlich keiner mehr Bock auf Winter. Und dann ziiiiiieeeht sich das aber noch Wochen hin...
Und dann ist da auf einmal Sonne! WARME Sonne. Und alles wird grün und blüht...
... und das Gemüt blüht ebenfalls auf...

Zu doof, dass mein Urlaub jetzt vorbei ist :/
Aber naja, auch die Arbeit wird bei schönem Wetter hoffentlich etwas leichter von der Hand gehen.

Hier jedenfalls unser wunderschönes Frühlings-Wochenende kurz in Bildern:






Besuch der Ronneburg...



... zwischen den alten Burgmauern rumstiefeln und wie ein Burgfräulein vom Turm runter schauen ^^
... Käffchen schlürfen
... sich über Kinder, die Seifenblasen in die Frühlingsluft pusten freuen :)



... das erste Eis des Jahres genießen:

... im Cafe sitzen und Händchen haltend den "Erdbeertraum" löffeln ;) 



... den Sonntagnachmittag im Stadtpark verbringen.


... im Grünen sitzen, mitten unter Leuten und doch für uns ...
... Enten und Menschen beobachten... allen scheint es gut zu gehen ...
... den Kopf in deinen Schoß legen und die Sonne genießen ... 



... und sonst? 

... Autos angeschaut. Die Isi braucht dringend ein Neues. Wenn ich nur wüsste welches! *seufz*
... Rucola-Salat mit Parmesan rockt!!! ............ und natürlich KNOBLAUCH :D
... wieder ein bisschen über die gemeinsame Zukunft sinniert... schön, wenn das zumindest in Gedanken ein wenig Gestalt annimmt... und einem einmal mehr dieses unbezahlbare Gefühl verschafft, was man doch für einen wunderbaren Menschen an seiner Seite hat ...
... mit dem man zum Beispiel den ganzen Sonntagmorgen auf der Couch liegen kann, Arm in Arm, von sanfter Musik umspielt... die ganzen konkreten Gedanken (und Sorgen) gleiten allmählich weg und werden zu Bildern und letztlich zu Farben vor dem inneren Auge... man ist bei sich selbst und spürt doch geborgene Nähe und Wärme...



... in diesem Sinne:
"Es lenzt nicht, ehe es gewintert hat."
(deutsches Sprichwort)




Dienstag, 3. April 2018

Nie wieder.


Wieso nur tue ich mir das immer noch an?
Wieso versetze ich meine Gedanken immer noch dahin zurück?
Das habe ich doch schon lange nicht mehr nötig.

Vielleicht als Warnung an mich selbst?
Mich selbst nie wieder so gering zu schätzen...
Meine Güte, wieso hab ich das nur getan?!
Mich so oft erklärt, gerechtfertigt, oder gar entschuldigt.
Für Dinge, die nun mal zu mir gehören. Für mein Wesen, meine Seele...
Vor jemandem, der diesen Teil nicht verstand. Nicht gut fand. Ändern wollte.
Noch dazu auf eine Weise, die mir sehr weh tat... 

Wenn ich heute darüber nachdenke, nimmt das Ganze einen zunehmend bitteren Geschmack an.
Um nicht zu sagen einen widerwärtigen.
Wie konnte er mir das antun?!
Und wie konnte ich mir das antun, so lange?!
Und warum überhaupt jemals...?

Geringschätzung ist  eines der fatalsten Dinge überhaupt.
Erfährt man sie von anderen, macht das was mit einem...
Und erfährt man sie von sich selbst, macht das noch viel mehr...

Ich entschuldige mich.
Ja, ICH, MICH.
Bei mir selbst.
Nicht nur, weil ich eine Entschuldigung anderweitig nicht zu erwarten habe.
Sondern weil das die Wichtigere von beiden ist.

Nie wieder...
Nie wieder!







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Du hast mir das wertvollste Geschenk gemacht, dass ein Mensch einem anderen machen kann. 
Bedingungslose Wertschätzung. 
Danke.




Mittwoch, 28. März 2018

Ei ei ei - kleine Osterbastelei


Wer noch eine nette Kleinigkeit braucht, um an den kommenden Osterfeiertagen einem lieben Menschen eine Freude zu machen, sorgt mit diesen kleinen Kerlchen sicher für eine süße Überraschung:


OneEgg Osterkörbchen aus Eierkarton


Leider hab ich die Bastelschritte mal wieder nicht fotografiert, ich hoffe ihr könnt meiner schriftlichen Anleitung folgen.

Ihr braucht:
- Eierkarton (aus einem Karton - egal wie groß - könnt ihr zwei Hühner basteln)
- bunte Federn
- Wackelaugen
- roten Fotokarton
- Dekoblumen, z.B. aus Stoff, Holz oder Strass
- Schere und Flüssigkleber

So geht's:
1. Aus dem Eierkarton eine Spitze mit einer der angrenzenden Ecken herausschneiden. Die Spitze ist der Körper für das Huhn, die Ecke das Körbchen für das Ei.
2. Aus rotem Fotokarton einen Schnabel und einen Kamm zurecht schneiden.
3. Mit einem Cutter oder scharfem Messer die Eierkartonspitze oben einritzen und den Kamm reinstecken.
4. Schnabel und Wackelaugen an der Vorderseite aufkleben.
5. Am Innenrand des Körbchen bunte Federn aufkleben.
6. Das Huhn nach belieben mit Dekoblumen oder Anderem verzieren.



.... und zum Schluss ein Ei oder Schokoei in das Körbchen setzen. Fertig :)


Wie ihr auf dem letzten Bild seht, könnt ihr auch Hasen statt Hühner machen. Lasst eurer Kreativität freien Lauf.  
Viel Spaß beim Basteln! 

Freitag, 23. März 2018

Alles Märchen

Die böse Stiefmutter und die garstigen Stiefschwestern, die Aschenputtel das Leben zur Hölle machen.
Die Königin, die Schneewittchen aus lauter Neid sogar nach dem Leben trachtet.
Die Hexe, die Rapunzel in einem Turm gefangen hält.

Bei Märchen kann man sich immer auf eines verlassen: Die Arschlöcher bekommen am Ende ihr Fett weg.
Es gibt ein eindeutiges Gut und ein eindeutiges Böse und das Gute wird gewinnen.
Immer. Punkt.

Das wird uns als Kindern damit beigebracht.
Sei gut, und dir wiederfährt Gutes.
Vielleicht ist es nicht immer einfach, aber der gerechte Lohn kommt am Schluss.
Und die Quittung im entgegengesetzten Fall.
So einfach.

Einen Scheiß ist es so!
Je älter du wirst, umso mehr begreifst du, dass die Welt so nicht funktioniert.
Umso mehr siehst du die Ungerechtigkeiten, von klein bis himmelschreiend.
Umso mehr erfährst du sie am eigenen Leib.
Und stehst am Ende einfach nur fassungs- und hilflos da.
Ungläubig, (ver)zweifelnd.
Das letzte Fünkchen Hoffnung und Gutgläubigkeit gnadenlos im Staub zertreten wie ein wehrloser Wurm.
Naiv musst du dich schimpfen, weil du an das Gute in der Welt und im Menschen geglaubt hast, so blind.
Und nun hast du nichts mehr, was du entgegenhalten kannst. NICHTS. Kein Schwert, kein Zauberstab.
Und es kommt auch niemand, der alles rettet und wieder gut macht. Keine Fee, kein Ritter. NICHTS.


Am Ende siegt die Gerechtigkeit?
Alles Märchen!







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.... werde ich es je lernen?

Sonntag, 11. März 2018

Alte Bekannte

Ich hatte heute Nachmittag Besuch.
Ziemlich alte Bekannte. Von denen ich lange Zeit nichts gehört hatte.
Und auf einmal waren sie alle da, einer nach dem anderen.
Und klagten mir ihr Leid.
Ich hörte ihnen allen zu. Und verstand sie.
Jedoch nicht auf die gleiche Weise, wie ich sie frührer einmal verstanden hatte.
Dazu ist zu viel Zeit vergangen.
Fünf Jahre, zehn Jahre, fünfzehn...
Und zu viel geschehen. In meinem Leben, in mir selbst.

Ich erinnerte mich daran, wie oft ich ihnen einst zuhörte.
Mit Passion, mit Anteilnahme, mit Dankbarkeit.
Weil mir das Leid, welches sie mir schilderten, das Gefühl gab, mit meinem eigenen nicht alleine zu sein.
Auch verstanden zu werden.
Obwohl sie mir nie auf meine Fragen antworteten.
Aber das war auch nicht nötig.
Das Gefühl von geteiltem Leid war entscheidend.
Und das Fundament dieser "Beziehungen".

Und dieses scheint nun weg zu sein.
Nein, das nicht. Aber es wurde minimiert.
Früher nahm es einmal eine große Fläche ein.
Da war genug Platz für uns alle und unser aller Sorgen.
Und Ängste und Verzweiflungen.
Und Hoffnungen und Träume.

Ich habe auch heute noch Raum dafür. Nur nicht mehr so viel.
Ich höre ihnen auch heute noch zu. Nur nicht mehr so lange.
Ich kann sie auch heute noch gut verstehen. Nur nicht mehr so intensiv Anteil nehmen.

Wie treulos, werdet ihr nun denken?
Nein.
Nur glücklicher...


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Ich möchte euch ein paar dieser alten Bekannten vorstellen:

 Radiohead 
From Autumn To Ashes
Muse
Something Corporate
Kettcar

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Sie alle waren heute da. Und noch mehr.
Und die Erkenntnis ist:
Ein Gefühl kann dich nur dann vollkommen ausfüllen, wenn es dich wirklich tiefgreifend berührt..
Im Schlechten wie im Guten...


Mittwoch, 21. Februar 2018

Zu alt

Man sollte irgendwie meinen dass man sich mit bald 31 Jahren nicht mehr mit Kinderkram rumschlagen muss.
Arbeitet man allerdings im Kindergarten ist das wohl unvermeidbar...

... allerdings sind es ironischerweise nicht die Kinder, die den Kinderkram veranstalten...

Wieso eigentlich gibt es immer wieder (und wieder und wieder...) Menschen, die einfach nichts Besseres zu tun haben, als anderen das Leben schwer zu machen?
Und das nur, weil.... ja, warum eigentlich?!
Das ist die Frage.
Und auch mit dieser sollte man sich irgendwie nicht mehr rumschlagen müssen, wenn man sich in seinen 30ern befindet.
Sollte man meinen. Irgendwie.
Man sollte meinen, dass man in diesem Alter ein gewisses Maß an Lebens- und Welterfahrung gesammelt hat. Und die Antwort auf diese und ähnliche Fragen mehr als klar und vor allem akzetabel ist: Weil es immer Idioten und Arschlöcher geben wird. Punkt.

"Ja, aber..."
"Nein!"
"Aber..."
"Isso!"
"A.."
"Halts Maul and suck it!!!"

Hm...

"Das ist meine Schaufel!"
"Ich will die aber jetzt haben!"
"Ich hatte sie zuerst!"
"Wenn du sie mir nicht gibst, gibt's aufs Maul!"
...


Leute... ich bin zu alt für diesen Scheiß!!!







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Letztlich ist es wohl egal, wie alt man ist. Wenn dir mal wieder ein Arschloch entgegen tritt musst du dir zwar leider immer folgende Frage stellen:
Verteidige ich meine Schaufel oder geb ich sie her?
Aber eine Antwort kannst du dir immer selbst geben. Und diese macht dich immer zum Gewinner:
 Es wird immer bedauernswerte Menschen geben. Punkt.