Sonntag, 13. Mai 2018

Von Kreuzkümmel und Sexstellungen oder We are perfect


Da will man sich nur mal eben ein halbes Stündchen Zeit nehmen, um sich im Internet den ein oder anderen Abnehmtip zu holen - da geht dieses Sidehopping los.
In dem Artikel, den man gerade liest, ist ein Link zu einem anderen Artikel...  In diesem wieder einer...  Und noch einer...
Und auf einmal kommst du von "Kreuzkümmel fördert den Stoffwechsel" zu "Diese Sternzeichen gehen am häufigsten fremd" (angeblich Fische... Hallo??!), bis du schließlich bei diversen Ratgebern speziell für Frauen landest, in denen auf höchst eindrucksvoll empirische Weise (hust) die Damenwelt  über das Subjekt Mann aufgeklärt wird.
Hier finden sich dann Artikel vornehmlich zu den Themen, was Mann will/mag/tut bzw. nicht will/mag/tut. Beim Verlieben, in einer Beziehung, im Bett. (Habt ihr z.B. gewusst,  dass die Sexstellung bei Männern die Löffelchenposition ist...? Nur mal so am Rande.)
Nun gut. Irgendwie habe ich dummerweise nichts Sinnvolles zu tun und lese mich ein wenig durch. Durchaus mit einer zwar verstandesmäßig gemäßigten (geil,  klingt das eloquent!),  aber dennoch gewissen Neugier.
Aber warum bin ich neugierig?
Weil ich gespannt bin,  ob ich meine bessere Hälfte in diesen maximal 500 Wörter langen Artikeln wiedererkenne. Und mir vielleicht somit Fragen beantworte,  ob ich eigentlich alles richtig mache.  Oder er. Oder ob ich etwas besser/anders machen könnte. Oder er.  Oder was auch immer.
Nun,  was soll ich sagen? Wo mir vorher schon klar war,  dass diese Art von Artikeln nicht sonderlich hilf- oder aufschlussreich sein werden (allgemein), wird mir schnell bewusst,  dass sie noch dazu zutiefst unnötig sind (für mich).
Weil mein Liebster schlichtweg so höchst selten bis gar nicht in eine dieser Stereotypen - Schubladen passt.

... Und deshalb folgt nun der kürzeste Artikel der Welt:
Ich bin so verdammt glücklich mit dir...







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Ich werde mich nun ins Bett legen und dem Regen lauschen... 
Und ich weiß, du tust dasselbe... 
Auch wenn wir nicht immer beisammen sein können,  ist eines immer da:
Dieses wärmende,  wohlige und felsenfeste Gefühl, dass wir perfekt füreinander sind... 

Freitag, 11. Mai 2018

Whatever

 Ich hab mir heute ein T-Shirt gekauft, auf dem das steht. - whatever -
Für gewöhnlich bin ich nicht so der Freund von Statements, die quer über meinen Brüsten ihre Weisheiten verkünden.
Noch dazu eher weniger tiefsinnige.
Ich meine, warum muss mir ein wildfremder Mensch in den Ausschnitt glozten, nur um pseudo-philosophische Ergüsse zu lesen wie "Enjoy every moment" oder "Beauty is what you have"...
Jo. Gut, dass wir drüber gesprochen haben.
Mal ehrlich, in dem Fall würde ich es tatsächlich bevorzugen, dass sich der vermeintliche Leser mehr für meine Brüste interessiert.

Nun ja. "Whatever".
Das ist nun auf meinem formschönen (hust) Körper zu lesen, wenn ich besagtes Shirt trage.
Fand ich gut.
Weil das tatsächlich eine simplyfied Lebensweisheit ist, die ich mir gerne mal zulegen möchte.

Die intriganten Schlampen bei der Arbeit lassen deinen Blutdruck wieder in die Höhe schießen?
Whatever - Mach einfach deine Arbeit. Du bist besser als die.
Du stehst mal wieder voller Selbsthass vorm Spiegel, weil das mit dem Abnehmen so gar nicht klappen will?
Whatever - Schokolade hilft...
Deine To-Do-Liste ist voll, aber du bist hundemüde?
Whatever - Hallo Couch!!!
Aus irgendeinem beschissenen Grund denkst du an Menschen von früher, an die du wirklich nicht mehr denken willst...Whatever - Heul dich aus im Arm deines Liebsten...
Und überhaupt.... wieso ist momentan eigentlich wieder so viel los, was Sorgen und Angst macht?
Whatever... es wird sich alles irgendwie fügen... (...oder?)


Nun ja. Ich denke bei allem wird es mir nicht gelingen, diese Einstellung zu leben.
Man bleibt ja doch immer noch man selbst.
Und trotzdem ist es nötig, hier und da an sich zu arbeiten.
Und sich beinahe täglich über irgendetwas aufzuregen oder den Kopf zu zerbrechen, macht einfach zu mürbe und raubt zu viel Energie für die wirklich wichtigen Dinge.
Ich habe leider noch keine Ahnung, wie ich vom Vorhaben zur Umsetzung komme.
Der Kauf eines Shirts ändert nicht die Persönlichkeit (Gott sei Dank).
Aber vielleicht...
Ach, whatever.



Freitag, 27. April 2018

Ping Pong


Dieses ewige Pingpong-Spiel...

Auf der Arbeit laufen so beschissene Dinge ab, dass du manchen Kollegen einfach nur den Hals umdrehen möchtes.
Dann erlebst du wieder wunderschöne, wertvolle Momente mit den Kindern.

Du denkst, du verbringst einen entspannten Nachmittag mit deinen Eltern.
Dann kommst du hin und der Haussegen hängt nicht nur schief, sondern ist gleich ganz runter gekracht.

Es gibt Streit und Tränen.
Es gibt Versöhnung und Erleichterung.
Dann wieder Sorgen... so viele Sorgen...

Ein lieber Mensch geht.
Aber du weißt, dass er nun Frieden hat.

Du bist - mal wieder - krank.
Aber dir geht es spürbar weniger schlecht, wenn deine bessere Hälfte da ist.

Du futterst leckere Erdbeeren.
Und im nächsten Moment fällt dir deine Lieblingsschale runter und zerbricht.

Du freust dich über ein nagelneues Auto.
Dann klopft schon wieder das nächste Sorgenkind an die Tür...


Dieses ewige Pingpong-Spiel...
Namens Leben.
Und seit geraumer Zeit ist der Schlagabtausch besonders rasant.
Bleibt nur zu hoffen, dass letztlich die Sorgen verlieren.
Zumindest für eine zeitlang.




Freitag, 20. April 2018










Man fragt sich, wo wir hingehen.
Oder ob wir das überhaupt tun.
Man hofft es.
Man glaubt es.
Weil es viel zu unvorstellbar, zu trostlos und zu sinnlos wäre, wenn dem nicht so wäre.
Ich glaube es.
Ein Mensch ist so viel mehr als nur ein Körper.
Ein Menschenleben, so gut es auch gelebt wurde, zu kurz, um den vollen Sinn zu begreifen.

Auf Wiedersehen.

Sonntag, 8. April 2018

It's Springtime!



Der Frühling ist da! Endlich!
Ich hoffe ihr habt alle dieses erste, richtige Frühlings-Wochenende genossen :)
Ich bin mir sicher ihr kennt das auch...: ab Februar hat eigentlich keiner mehr Bock auf Winter. Und dann ziiiiiieeeht sich das aber noch Wochen hin...
Und dann ist da auf einmal Sonne! WARME Sonne. Und alles wird grün und blüht...
... und das Gemüt blüht ebenfalls auf...

Zu doof, dass mein Urlaub jetzt vorbei ist :/
Aber naja, auch die Arbeit wird bei schönem Wetter hoffentlich etwas leichter von der Hand gehen.

Hier jedenfalls unser wunderschönes Frühlings-Wochenende kurz in Bildern:






Besuch der Ronneburg...



... zwischen den alten Burgmauern rumstiefeln und wie ein Burgfräulein vom Turm runter schauen ^^
... Käffchen schlürfen
... sich über Kinder, die Seifenblasen in die Frühlingsluft pusten freuen :)



... das erste Eis des Jahres genießen:

... im Cafe sitzen und Händchen haltend den "Erdbeertraum" löffeln ;) 



... den Sonntagnachmittag im Stadtpark verbringen.


... im Grünen sitzen, mitten unter Leuten und doch für uns ...
... Enten und Menschen beobachten... allen scheint es gut zu gehen ...
... den Kopf in deinen Schoß legen und die Sonne genießen ... 



... und sonst? 

... Autos angeschaut. Die Isi braucht dringend ein Neues. Wenn ich nur wüsste welches! *seufz*
... Rucola-Salat mit Parmesan rockt!!! ............ und natürlich KNOBLAUCH :D
... wieder ein bisschen über die gemeinsame Zukunft sinniert... schön, wenn das zumindest in Gedanken ein wenig Gestalt annimmt... und einem einmal mehr dieses unbezahlbare Gefühl verschafft, was man doch für einen wunderbaren Menschen an seiner Seite hat ...
... mit dem man zum Beispiel den ganzen Sonntagmorgen auf der Couch liegen kann, Arm in Arm, von sanfter Musik umspielt... die ganzen konkreten Gedanken (und Sorgen) gleiten allmählich weg und werden zu Bildern und letztlich zu Farben vor dem inneren Auge... man ist bei sich selbst und spürt doch geborgene Nähe und Wärme...



... in diesem Sinne:
"Es lenzt nicht, ehe es gewintert hat."
(deutsches Sprichwort)





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(C) photos by DieIsi & Chris Drake


Dienstag, 3. April 2018

Nie wieder.


Wieso nur tue ich mir das immer noch an?
Wieso versetze ich meine Gedanken immer noch dahin zurück?
Das habe ich doch schon lange nicht mehr nötig.

Vielleicht als Warnung an mich selbst?
Mich selbst nie wieder so gering zu schätzen...
Meine Güte, wieso hab ich das nur getan?!
Mich so oft erklärt, gerechtfertigt, oder gar entschuldigt.
Für Dinge, die nun mal zu mir gehören. Für mein Wesen, meine Seele...
Vor jemandem, der diesen Teil nicht verstand. Nicht gut fand. Ändern wollte.
Noch dazu auf eine Weise, die mir sehr weh tat... 

Wenn ich heute darüber nachdenke, nimmt das Ganze einen zunehmend bitteren Geschmack an.
Um nicht zu sagen einen widerwärtigen.
Wie konnte er mir das antun?!
Und wie konnte ich mir das antun, so lange?!
Und warum überhaupt jemals...?

Geringschätzung ist  eines der fatalsten Dinge überhaupt.
Erfährt man sie von anderen, macht das was mit einem...
Und erfährt man sie von sich selbst, macht das noch viel mehr...

Ich entschuldige mich.
Ja, ICH, MICH.
Bei mir selbst.
Nicht nur, weil ich eine Entschuldigung anderweitig nicht zu erwarten habe.
Sondern weil das die Wichtigere von beiden ist.

Nie wieder...
Nie wieder!







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Du hast mir das wertvollste Geschenk gemacht, dass ein Mensch einem anderen machen kann. 
Bedingungslose Wertschätzung. 
Danke.




Mittwoch, 28. März 2018

Ei ei ei - kleine Osterbastelei


Wer noch eine nette Kleinigkeit braucht, um an den kommenden Osterfeiertagen einem lieben Menschen eine Freude zu machen, sorgt mit diesen kleinen Kerlchen sicher für eine süße Überraschung:


OneEgg Osterkörbchen aus Eierkarton


Leider hab ich die Bastelschritte mal wieder nicht fotografiert, ich hoffe ihr könnt meiner schriftlichen Anleitung folgen.

Ihr braucht:
- Eierkarton (aus einem Karton - egal wie groß - könnt ihr zwei Hühner basteln)
- bunte Federn
- Wackelaugen
- roten Fotokarton
- Dekoblumen, z.B. aus Stoff, Holz oder Strass
- Schere und Flüssigkleber

So geht's:
1. Aus dem Eierkarton eine Spitze mit einer der angrenzenden Ecken herausschneiden. Die Spitze ist der Körper für das Huhn, die Ecke das Körbchen für das Ei.
2. Aus rotem Fotokarton einen Schnabel und einen Kamm zurecht schneiden.
3. Mit einem Cutter oder scharfem Messer die Eierkartonspitze oben einritzen und den Kamm reinstecken.
4. Schnabel und Wackelaugen an der Vorderseite aufkleben.
5. Am Innenrand des Körbchen bunte Federn aufkleben.
6. Das Huhn nach belieben mit Dekoblumen oder Anderem verzieren.



.... und zum Schluss ein Ei oder Schokoei in das Körbchen setzen. Fertig :)


Wie ihr auf dem letzten Bild seht, könnt ihr auch Hasen statt Hühner machen. Lasst eurer Kreativität freien Lauf.  
Viel Spaß beim Basteln!