Mittwoch, 14. März 2012

Back to Life

...so, endlich, die Prüfungsphase ist rum und das erste Semester vollbracht (also, hoff ich jedenfalls, die Ergebnisse dauern ja noch ein Weilchen...).

Ein gutes Gefühl. Irgendwie...
Und doch haben mich in den letzten Wochen leichte Zweifel beschlichen, ob ich hier eigentlich wirklich das Richtige tue...oder besser gesagt, ob ich das tue, was ich wirklich will.
Die Frage ist mal wieder, woran man das messen sollte.
War eine Entscheidung wirklich nur dann gut und richtig, wenn man sich rundherum glücklich fühlt? Bzw., wie fühlt sich eine "richtige" Entscheidung denn überhaupt an? Oder darf sie überhaupt nur fühlen, sollte sie nicht auch denken?
Das altbekannte Problem...

Wenn ich jedenfalls total und absolut ehrlich in mich hineinhorche, dann ist das, was ich gerade mache, der Weg, den ich eingeschlagen habe, nicht das Nonplusultra...
Aber andererseits bin ich mir erstens gar nicht mal so sicher, was eben das denn überhaupt wäre oder ob es das überhaupt gibt. Ich habe lediglich eine, alles in allem und universal betrachtet, nur eine recht vage Vorstellung davon, so wie vermutlich die meisten Menschen.
Und ich glaube, das ist auch gar nicht so schlimm.
So lange wir Ziele haben. So lange wir etwas haben, das wir beabsichtigen und natürlich auch verfolgen.
Auch, wenn es vielleicht nicht das ist, was wir uns unter dem "perfekten" Leben vorstellen, wenn es nicht gänzlich mit dem übereinstimmt, was wir nur in unseren Gedanken und Träumen realisieren.
Denn ich zweifle ehrlich gesagt nach wie vor, dass absolut ALLES, was in unseren Köpfen und Seelen da so kreucht und fleucht, auch tatsächlich zu verwirklichen ist. Manchmal geht es eben einfach nicht, zumindest nicht genauso...oder?

Ich bewege mich ja schließlich mit dem, was ich tue, nicht in eine komplett andere Richtung, weg von dem, was ich will. Oder glaube zu wollen...Es ist nur nicht der direkte Weg.
Oder vielleicht ist es sogar ein ganz anderer, aber einer, der mir auch recht gut gefällt und den ich weiter erkunden möchte. Zumindest jetzt noch.
Wer weiß, vielleicht ist irgendwann die Zeit, wieder umzukehren, und diese Feststellung wird erst mal bitter sein. Vielleicht entdecke ich aber auch wieder neue Wege, an die ich noch gar nicht dachte und nicht entdecken würde, wenn ich den momentanen Weg schon jetzt wieder verlassen würde....

Es ist das ewige Spiel, der ewige Kreislauf.
Das ewige Suchen und Finden, die ewige Zerissenheit zwischen denken und fühlen.
Wir dürfen nicht nur warten, müssen auch tun, wir dürfen nicht nur tun, müssen auch mal warten.
Wer soll sich denn da bitte noch auskennen...
Deshalb ist es vielleicht wirklich das Beste, wenn man sich Folgendes immer mal wieder sagt, wenn die Unsicherheit nach einem greift:







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Ich jedenfalls gönne mir jetzt bei allen Irrungen und Wirrungen und nach all der geistigen Anstrengung der letzten Wochen erst mal 2 Wochen süßes Nichtstun ;)
Das muss auch mal sein.

Donnerstag, 1. März 2012

Dies und das....

.....Wieder was Neues für die Bastel-Rubrik: Ein Geschenk für die kleine, 4 Wochen alte Leonie (Kind meiner Cousine).
Hier das Ergebnis zweitägiger, liebevoller Detailarbeit: Eine Namenskette für die Zimmertür






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.....Der Februar-Song: Enjoy the Silence - Anberlin

Sorry, Depeche Mode, but this version kicks your versions ass! ^^

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....Die Weisheit zum März:

"Es ist nicht genug, zu wissen, man muß auch anwenden; es ist nicht genug zu wollen, man muß auch tun."
Johann Wolfgang von Goethe

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.....Und zu guter Letzt etwas im wahrsten Sinne des Wortes tierisch Gutes:
Ich hätte ja eigentlich gerne mal einen Hund....aber anderseits....ein ---> Papagei wäre vielleicht auch nicht schlecht... ^^

Sonntag, 26. Februar 2012

Wochenend-Impressionen


Dieses geradezu frühlingshafte Wetter gestern schrie förmlich nach einem Spaziergang. Wozu hab ich denn Wald und Wiese direkt hinterm Haus? Ich nutze das echt zu wenig...
Nach stundenlanger Lernerei gestern musste ich jedenfalls meinen Kopf mal frei bekommen, sonst wär ich echt wahnsinnig geworden.....
Und diese Entscheidung war echt gut.
Es tat so gut.
Einfach laufen, frische Luft, freies Atmen, die Sonne auf meinem Gesicht, ein kräftiger aber angenehmer Wind weht durch meine Haare...
Zuerst gehts eine Weile aufwärts, und für diese Mühe wird man anschließend mit einem atemberaubenden Blick über Wiesen und Felder und das darunterliegende Dorf belohnt.
Ich sehe mein Haus.
Ich bin bezaubert, wie die spätwinterliche Nachmittagssonne alles in ein warmes, weiches Licht taucht.
In der Ferne: Wald. Und es ist wunderschön, wie sich dieser dunkle Tann vor diesem strahelnd blauen Himmel abhebt.
Weiterlaufen, atmen...ich sehe mich kurz um.
In der Ferne entdecke ich ein paar weitere Spaziergänger.
Ich schließe die Augen, breite meine Arme aus wie ein Vogel und laufe weiter.
Es ist mir egal, ob das jemand sieht.
Ich höre den Kies unter meinen Füßen knirschen und die Vögel um mich herum zwitschern.
ich beschließe, den "normalen" Weg nicht weiter zu laufen, darauf habe ich heute keine Lust.
Ich biege querfeld ein, der Weg wird dort erst schmäler und endet in ca. 100m abrupt in Feld und Wiese.
Direkt unterhalb des Weges liegt ein Bach. An dem haben wir früher oft gespielt.
Derzeit kann man leider dort nicht hin, weil der Bauer die Weide noch eingezäunt hat.
Aber man kann den Bachlauf entlang gehen.
Obwohl die Sonne heute schon ziemlich viel Kraft hat, ist hier alles noch matschig.
Aber das macht nichts.
Wäre es wärmer hätte ich nicht übel Lust, jetzt barfuß durch den Schlamm zu laufen...
Nach einer Weile ist es auch schon vorüber und nun laufe ich durch einen Teppich völlig verdörrten Laubes, schon vor Monaten von den Bäumen gefallen...
Dann komme ich zu der Stelle des Baches, an der wir ganz besonders gerne gespielt hatten.
Hier konnte man Staudämme bauen und Matschsuppen kochen, man konnte die Bäume eine Burg oder einen wilden Dschungel sein lassen...


Eine Unmenge an Kindheitserinnerungen steigen in mir hoch und ich fühle mich glücklich.
Vielleicht auch ein wenig melanholisch, weil es diese Art von Unbeschwertheit nur einmal im Leben gibt...selbst wenn man sich als Erwachsener noch so sehr bemüht, sich diese kindliche Leichtigkeit zum Vorbild zu nehmen...man kann sich ja schlussendlich doch nur ein paar Augenblicke davon stehlen...

Ich gehe weiter. Über die "Drachenwiese".
So haben wir sie immer genannt, weil man hier im Herbst so toll Drachen steigen lassen konnte.
Und im Winter war sie der Treffpunkt aller Kinder zum Schlittenfahren.
Seltsam, denke ich mir. Wenn ich daran zurückdenke, habe ich diesen Hügel als recht steil in Erinnerung...zumindest dauerte es immer eine ganze Weile, bis man seinen Schlitten wieder oben hatte und von oben sah es doch immer so hoch aus...oder?
Denn in Wirklichkeit, jetzt wo ich hier so stehe...ist es nicht vielmehr als eine sanfte Steigung...
Schon komisch, wie man als Kind die Dinge doch so anders wahrnimmt...





......es wird Zeit, heim zu gehen.....




....und den Tag, die Eindrücke und die Gedanken ausklingen zu lassen...

Freitag, 24. Februar 2012

Samstag, 18. Februar 2012

Kreativer Seelenfrieden

So, wie euch sicher aufgefallen ist, gibts hier aufm Blog mal wieder die ein oder andere Veränderung.
Eigentlich wollte ich dem ganzen einen richtig neuen Anstrich verpassen, ihr wisst schon, Tapetenwechsel und so. Aber schlussendlich hat sich herausgestellt, dass ich das Design, wie ichs im Moment habe, eigentlich am liebsten mag. Alles andere war mir grad zu schrill oder zu verspielt oder zu üppig...
Also heb ich mir den Tapetenwechsel einfach für die nicht-virtuelle Welt auf, an Ostern werde ich nämlich jetzt ENDLICH mal mein Wohnzimmer streichen (nehm ich mir ja auch nur schon seit 3 Jahren oder so vor.... -.-); und zwar weiß und GRÜN, hehe ^^


Aber abgesehen vom Layout hab ich vor allem mal meine Kreativecke ( --> Artwork by Isi) aufgeräumt, sprich neu sortiert und aktualisiert.
Interessierte finden also nun einige neue Zeichnungen/Gemälde, neue Fotorubriken (z.B. meine "Footsteps" oder tolle Irlandbilder) und einen ganz neuen Ordner zum Thema "Basteleien" (Subalbum bei "Paintings").
Das ich ne alte Basteltante bin is ja eine Art Berufskrankheit, aber nahezu sämtliche Schöpfungen dieser Art verschenke ich immer...und irgendwie war ich bislang noch nicht auf die Idee gekommen, sie vorher mal zu fotographieren...
Das hab ich nun geändert und werde es für die Zukunft so beibehalten.
In dieser Rubrik werdet ihr also fortan solche und ähnliche Dinge finden:


Ein paar "Mäuse" kann man immer brauchen...Geldgeschenke sind unpersönlich? Auf diese Art nicht!



Diverse Weihnachtskarten




Deko-Ideen mit Wäscheklammern


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So. Für's Studium hab ich heute dementsprechend mal wieder nix gemacht....dafür aber für meinen kreativen Seelenfrieden. Das muss auch mal sein.


Würde mich freuen, wenn ihr die Kreativecke mal kommentiert ;)

Donnerstag, 16. Februar 2012

Es NERVT!!!

Zu einem Artikel aus der aktuellen NEON, der mir sowas von aus der Seele sprach:

"Alle so traurig!"

"Jammerpoeten wie Max Prosa erobern die Charts mit einem Geschlechterklischee: dem Schmerzensmann."
"Sie haben hübsche Köpfe, umwölkt von Locken und schweren Gedanken."
"Sie heißen Tim Bendzko, Philipp Poisel....oder jetzt eben Max Prosa."
"Wie seine Kollegen passen Prosa und sein Kuschelpop perfekt in eine Zeit, die von Ängsten und Unsicherheiten geprägt ist. Wenn draußen die Krise tobt....dann träumt man sich eben davon oder zieht sich zurück ins Emo-Schneckenhaus und beschäftigt sich mit der eigenen Befindlichkeit. In den Achzigern....war das ähnlich....Doch die Liedermacher damals waren politisch, an der Welt um sie herum interessiert. Bendzkos....haben hierfür keinen Blick. Sie leiden nur an sich selbst...."



Wie gesagt, das sprach mir so richtig aus der Seele.
Oder vielleicht eher aus dem Magen. Der dreht sich nämlich jedesmal um, wenn aus dem Radio wieder diese grausigen Schmachtstimmen ihre Pseudoproblemchen schmettern.
Ehrlich Leute: Dieses ewige Genöhle nervt tierisch!

Ich gefalle mir ja selbst auch ganz gerne in der Rolle des überzeugten Pessimisten.
Aber wenn der Punkt erreicht ist, an dem harmlose Schwarzmalerei auf Grund schlichter Übellaunigkeit in endloses Selbstmitleid und feinste Depressionsstimmung umschlägt, trete ich mir verdammt nochmal selbst in den Arsch (oder suche mir jemanden, der das für mich tut)!
Und was die Mucke betrifft lege ich doch dann eher Sachen auf, die mich aus diesem Tief rausholen, anstatt mich weiter runterzuziehen....

Das die Welt scheiße sein kann wissen wir alle.
Aber man kann es erstens auch verdammt nochmal übertreiben (Es gibt da nämlich auch noch diesen "feinen" Unterschied zwischen ein wenig praktiziertem Pessimismus zum Zweck von Sichauskotzen oder wirklich existenziellen Problemen, die fernab jeglicher Jammergrenze liegen....aber das ist ein anderes Thema).
Und zweitens muss ich dieses Katzengejammer nicht auch noch auf die Welt loslassen.
Bzw. ist es schlichtweg mal wieder erschreckend, dass sich sowas einer solch großen Popularität erfreut.
Und noch schlimmer dabei ist (Achtung, jetzt kommt's!), dass sowohl die Sänger als auch die begeisterten Zuhörer selbiger dieses Geschmarre auch noch für ach so poetisch halten.

Tut mir leid, ich kann da nichts Poetisches raushören oder auch nur ansatzweise finden, dass diese literarischen Ergüsse in irgendeiner Weise darauf hindeuten, dass sich der Schreiberling mal ernsthaft Gedanken um/über die Welt oder "seine eigene Befindlichkeit" gemacht hat.

Da werden mit traurigem Hundeblick auf der Gitarre die einzigen 3 Akorde, die sie kennen rumgeklimpert und mit ein paar teenagertagebuch-artigen Gedichtzeilen unterlegt:
über die böse doofe Welt und die gemeinen Menschen (wahlweise Exfreund/freundin, Wirtschaftsbosse oder die Menschheit allgemein) und die zerbrochenen (wahlweise) Träume/Herzen und Weltrettungsphantasien......
Wenn die allesamt 15 Jahre alt wären könnte ich diese egomanische Art von permanenter Weltschmerz-Stimmung ja verstehen, aber so...

Und dieser ganze musikalische Emo-Möchtegernpoeten-Sauhaufen soll als musikalisches Genre stellvertretend für MEINE Generation stehen?!
Na vielen Dank, ihr Jammerlappen!

Mittwoch, 15. Februar 2012

Reine Nervensache...

Es gibt Tage....

....die sind einfach nur scheiße!


Nichts gelingt wirklich, man fühlt sich wie der letzte Depp.
Es ist dieses seltsame Zwischending....zwischen zweifeln an einem selbst, an seinen Fähigkeiten und dieser schlichtweg unendlichen Genervtheit über alles und jeden.
Zum Kotzen.
Wenn ich mich jetzt nicht erst mal abreagiere und ablenke, flipp ich aus....!!!