Dienstag, 16. Mai 2017

Wenn...


... dir jemand liebevolle Zeilen schreibt, die dich auch beim zehnten mal Lesen zu Tränen rühren ...

... jemand drei Stunden Weg auf sich nimmt, obwohl er weiß, dass er dir an diesem Wochenende nur Tee kochen und beim Husten zuhören wird ...

... er einfach weiß, dass du ihn gerade brauchst ...

... eine simple Berührung auf einmal einen heftigen Gefühlsausbruch auslöst ...

... er dir immer wieder sagt und vor allem zeigt, was du ihm bedeutest ...

... du  absolutes Vertrauen versprürst, in jeder Sekunde und so bedingungslos wie nie zuvor ...

... du dir bis in eine noch so ferne Zukunft einfach keinen anderen Menschen an deiner Seite vorstellen kannst ...



Dann ...

... ist alles Schwierige leichter zu ertragen ...

... ist alles Schöne stets in Licht und Wärme gehüllt ...

... lassen sich hundert Dinge, die du hierzu noch niederschreiben könntest, in einem einzigen Wort zusammenfassen ...


... Liebe.

Freitag, 21. April 2017

Erinnerungen und Zukunftsgedanken

Wenn man eine Fernbeziehung führt, ist es schon eine schöne Sache, wenn man eine komplette Woche miteinander verbringen kann.
Insbesondere wenn die vorhergehenden Wochenenden Krankheit, Unwohlsein und Alltagsstress zum Opfer gefallen sind.
Da war es mal wieder an der Zeit, sich neue Erinnerungen zu schaffen.
Denn die schönsten Erinnerungen sammelt man immer zu zweit:






Osterfrühstück mit gegenseitig gebastelten Geschenken :)


Besuch der Amöneburg bei Kirchhain...


 ...bei wahrhaft irischem Wetter - Sonne, Regen und Schnee minütlich wechselnd und mit viel Wind. 

 

 Gute Vorbereitung auf den bevorstehenden Herbsturlaub ;)   




Bummel durch die Marburger Altstadt mit tollen Ausblicken....












 

... und Impressionen








Es ist schön, sich solche gemeinsamen Erinnerungen zu schaffen.
Wie sie sich in Gedächtnis und Herz einprägen... 
Für den oft eher rauen Alltag stärken.
Und Zukunftsgedanken hervorrufen...
Wie es einmal sein wird, wenn das "Fern" in Fernbeziehung endet.
Wie es einmal sein wird, sich ein gemeinsames Leben aufzubauen...

Sonntag, 2. April 2017

Es Krise-lt

Okay, vielleicht hab ich doch sowas wie ne Krise.
Die Sache ist nur die: wenn es so ist, ist das leider total dumm.

Nein das Leben läuft nicht immer perfekt.
Und es ist doch eigentlich schon fast sowas wie ein Naturgesetz, dass (gefühlt) immer alles auf einmal kommt und scheiß Dinge immer dann passieren, wenn man sie am allerwenigstens gebrauchen kann (mal ganz abgesehen davon, dass man scheiß Dinge nie gebrauchen kann).
Und noch dazu passiert doch eigentlich gerade auch was ziemlich Gutes.
Beruflich ändert sich was, und das doch eigentlich so, wie ich's die ganze Zeit wollte.
Zumindest kann es doch nur besser werden.... oder?

JA, verdammt!
Was soll der Mist also?!
Was soll dieses psychisch zermürbende Gedankenkarussell seit Wochen?
Was soll das, dass ich ausgerechnet jetzt einer üblen Erkältung erliege, die ich seit Wochen akribisch zu vermeiden versucht habe? Und natürlich die daraus resultierende Panik, der Druck, jetzt nicht krank sein zu dürfen.... verdammter Teufelskreis...

Aber was vor allem soll das, dass ich seit Wochen in regelmäßigen Abständen zu einem emotionalen Häuflein Elend mutiere?!
Melancholisch, traurig.... gereizt, sauer....
Und am allermeisten bedenklich: dieses Gefühl zu haben, alleine nichts mehr auf die Reihe zu bekommen...

Ich habe den vermutlich wundervollsten Menschen dieser Welt  an meiner Seite - und breche gerade in seiner Anwesenheit regelmäßig in Tränen aus oder gar halb zusammen.
Heute wollte ich, dass er nach Hause geht.
Obwohl ich genau weiß, dass dieser Abend, diese Nacht furchtbar sein werden; voller Aufregung vor dem Unbekannten und voller Panik, dem in meinem momentanen Zustand nicht gerecht werden zu können.
Es hätte so gut getan, heute Nacht nicht alleine einschlafen, den morgigen Tag nicht alleine begehen zu müssen. Wenn jemand da gewesen wäre, wenn ich nach Hause komme....
Aber ich wollte, dass er geht.
Weil er mir schon die ganze Zeit seine Schulter bietet, an die ich mich nicht nur anlehne, sondern förmlich klammere.
Das geht so einfach nicht. Ich kann nicht dauernd dieses heulende Häuflein sein.
Noch dazu aus so nichtigen Gründen...

Also, du scheiß Panikkopf, hör auf, bei jedem Piep in Panik zu verfallen.
Also, du scheiß Nasennebenhöhlenentzündung, hör auf, mir die Luft zum Atmen zu nehmen.
Also, du nerviges Emotionsgedöns, hör auf, mich dauernd zum Heulen zu bringen.
Das produziert nur mehr Schleim, der dich nicht atmen lässt und du fühlst dich elend und panisch....
Schluss!

Dein Leben wird sich jetzt verändern.
Und das ist gut so.
Du warst nämlich nicht zufrieden.
Und an dieser Veränderung hast du gearbeitet.
Alleine.
Du kannst nämlich Dinge alleine bewältigen.

Und für alles andere: hast du den vermutlich wundervollsten Menschen der Welt an deiner Seite...


















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....trotzdem... kann mir mal bitte einer sagen, ob ich die Einzige bin, die so dermaßen bescheuert sinnlos dramatisch-emotional ist?! Ist das irgenein Hormonscheiß?! So ne Art Midlife-Crisis?? Denn für so ne Teenie-Kacke bin ich echt zu alt und für Wechseljahre zu jung....
Gibt es denn keine Lebensphase in der man mal gefestigt ist....? -.-

Sonntag, 26. März 2017

Into the unknown

Kaum schleppt man ein paar Wochen die große 3 mit sich rum, rutscht man in eine halbe Krise.

Nein, das hat natürlich nichts mit der Zahl zu tun.
30 zu werden war letztlich kein Grund zur Panik oder gar Krise.
Nur bisschen seltsam...

Man macht sich vermutlich an diesem Punkt zwangsläufig Gedanken über sein Leben.
Was man bis jetzt so erreicht hat. Und was noch nicht...
Ob man dieses oder jenes hätte besser machen können. Und wenn ja, ob man damit nicht langsam mal anfangen sollte...
Ob Entscheidungen richtig waren. Und wenn nicht, ob es nicht an der Zeit wäre, loszulassen...

Aber man denkt auch darüber nach, was man so geschafft hat.
Was man durchgestanden hat, ohne aufzugeben, obwohl man manchmal keine Zuversicht mehr hatte.
Erkenntnisse, die man gesammelt hat und die einen zwar nicht zu einem Sokrates, aber doch ein Stückchen weiser gemacht haben.
Und man denkt über das Glück nach, welches einem zuteil wurde...

Und trotzdem ist man nie davor sicher, nicht doch wieder mal abzurutschen, den Halt zu verlieren.
Es wird immer Dinge geben, die uns ruhelos sein lassen, nervös, vielleicht auch ängstlich.
Es wird immer Momente geben, in denen wir schwanken, zweifeln, unsicher sind.

Ja, sogar positive Veränderung kann solche Gefühle bewirken.
Die Angst vor dem Ungewissen ist vermutlich nur allzu menschlich.
Für manche Menschen mehr als für andere.

Und wenn man zu enen Menschen zählt, kann man am Ende nur wieder dankbar sein, wenn man einen anderen Menschen an seiner Seite hat, der das versteht.
Der dich für diese Empfindungen und was sie mit dir machen, nicht verurteilt.
Der bei dir ist, wenn du den Halt verlierst - und der dich dann stützt.


Letztlich kommt es nicht darauf an, welche Schritte du tust.
Weil es nie wirklich gewiss ist, wohin sie dich führen. 
Wichtig ist, mit wem du sie tust.
Und dass du dir dessen Hand gewiss sein kannst...

Montag, 13. Februar 2017

Die schönsten Worte der Welt

Sehsucht ist Heimweh - Nicht nach einem bestimmten Ort, sondern nach einem ganz besonderen Menschen.
(Birgit Ramlow)

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Hast du jemals die Tage gezählt?
Die Stunden?
Und schließlich die Minuten?
Bis deine Arme endlich wieder umschließen und ans Herz pressen können?
Und hat das Herz jemals einen Sprung gemacht, als deine Augen endlich wieder sahen?
Und haben dich Augen je so angestrahlt, als sie dich erblickten?
Bist du jemals so fest an ein Herz gepresst worden, dass du es schlagen spüren konntest?
Dass du spüren konntest, dass nicht nur du die Minuten zähltest?

Hast du jemals die schönsten Worte der Welt gehört?
Und sie erwiedert?

Hattest du jemals das Gefühl...? 


Samstag, 28. Januar 2017

Unverblümte Abendgedanken

Love is like a flower, needs a lot attention, sustenance and love. Without these, like the very flower, wilts and dies.


Über diesen Spruch bin ich grade gestolpert, auf der Suche nach einem neuen Hintergrundbild.
Und ich dachte, ohoh.... o.O
Denn Pflanzen haben bei mir ja noch nie lange überlebt...*hust* :-p

Aber gut, der Spruch setzt ja lediglich die Liebe in Metapher und prophezeit nicht allen miesen Gärtnern  Liebespech ;)
Mal unabhängig davon, wieviel Prophezeiungskraft hinter verkitschten Hintergrundbildern generell so stecken mag.

Und ich finde, trotz meines botanisch schwarzen Daumens, hege und pflege ich diese "Blume" bislang ziemlich gut.
Vielleicht deshalb, weil ich nie eine schönere, besonderere sah...
Sie so viel mehr als schöne Zier ist...
So kostbar...

Und vielleicht, weil ich mich gerade selbst wie das verwelkende Blümelein fühle, dem das Sonnenlicht fehlt, weil du mal wieder viel zu lange, viel zu weit weg bist...  :(

Und vielleicht, weil ich dir gerade so gerne ganz unverblümt sagen will, wie verdammt glücklich du mich machst...


Ach kann man nicht herrlich kitschig sein, wenn man vermisst...?




Samstag, 7. Januar 2017

Drei Worte

Es gab hier schon einmal einen Post unter diesem Titel.
Kein schöner Post, keine schöne Erinnerung.
Geschrieben unter Tränen, mit einer schmerzhaft ausgerissenen Feder und der Tinte eines verzweifelten Herzens.
Du fehlst mir...

... auch heute, jetzt, will ich diese drei Worte niederschreiben.
Fühle sie...
Doch so anders als damals.
Wenngleich das Herz auch schwer, in diesem Moment - doch ohne Verzweiflung.
Ohne Trauer. Ohne Schmerz.
Stattdessen gefestigter und tiefer berührt denn je.
Und so voller Dankbarkeit.
Denn kaum etwas anderes empfinde ich, wenn ich an dieses Geschenk denke.
An Dich. An uns.
Das, und....



... es gibt noch drei andere Worte, die ich denke...
Fühle...