Dienstag, 9. Oktober 2018

Herbst am See - Veränderung, bitte.









Zu schade, dass ich nur die olle Handykamera mit hatte. Dank Snapseed hab ich noch ein bisschen was rausgeholt aus den Bildern.
Aber Fakt ist, es war ein schöner Herbsttag (endlich Herbst!!!), Wetter und Wasser ein kleiner Seelenschmeichler...




.... den ich bitter nötig hatte.
Morgen gehts wieder los....
Zwei Wochen hatte ich eine ärztlich genehmigte Auszeit....
Und viel Zeit zum Nachdenken. Vermutlich etwas zu viel.
Und definitiv zu viel Alleinsein.
Ich hätte öfter einfach mal rausgehen sollen.
Aber wie's halt so ist, bei ... machen wir uns nichts vor ... Depression.

Ich weiß nicht, wie der Tag morgen sein wird.
Die nächsten Tage. Die nächsten Wochen.
Die letzten waren nicht der Hit.
Ich weiß eigentlich gar nicht mehr so recht, wann ich das letzte Mal so richtig zufrieden und entspannt war.
So richtig tiefgreifend.
Und irgendwann nutzt es nichts mehr, sich vor Augen zu halten, was man Schönes hat, was gut ist.
Irgendwann will man für die Dinge, die es nicht sind, einfach nur noch eine Veränderung.
Und wenn man sich so sehr um diese Veränderung bemüht - aber nichts funktioniert...

Es wäre Zeit.
So dringlich wäre es Zeit... für Veränderung.
Der Sommer war lang genug. Lang und unerträglich.
Jetzt muss der Herbst kommen.
Bunte Farbenpracht statt verbrannter Erde.
Und wie die Bäume ihre Blätter fallen lassen, will ich meine Lasten fallen lassen können...
Veränderung, bitte.

Donnerstag, 4. Oktober 2018

Es kämpft jeder seine Schlacht allein


Ich bin einfach nur stinkwütend!
Auf diesen Tag, auf die Menschen in meinem Umfeld, auf mich selbst, auf das Leben!
Es reicht, verflucht!

Ich tue und mache.....und man bekommt nur Dreck!
Ich bemühe mich, aus dem Dreck rauszukommen.... und nichts geht vorwärts!
Ich breche im warsten Sinne des Wortes zusammen.... aber irgendwie interessiert's keinen.
Nicht so wirklich.
Und warum? Weil ich mich NICHT in ein Loch fallen lasse...
Wie man's macht...

Aber okay.
Ich krieg das alleine hin.
Darum gehts doch, nicht wahr?!
Dass man sich am Ende ja doch nur selbst helfen kann.
Weiß ich. Mach ich.
Passt schon.

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"Es kämpft jeder seine Schlacht allein." 

                         (Friedrich von Schiller)

Donnerstag, 6. September 2018

Glück ist simpel.


Müde und angeschlagen vom Tag und körperlichen Beschwerden liege ich auf der Couch.
Dem Fernsehprogramm folge ich nur halbherzig,  es soll mich eigentlich nur vom Schlaf abhalten.
Doch die Rechnung geht nicht auf und der Schlaf sucht mich bereits am frühen Abend heim.
Ein unruhiger Schlaf,  mit seltsamen Traumbildern,  vermischen das Tagewerk,  sorgenvolle Gedanken und das Fernsehprogramm zu einer flüssig - zähen Masse.
Irgendwie finde ich mein Bett... Um kurz darauf zu bemerken,  dass das Fenster noch offen steht und mir ein kühler Wind um die schläfrige Nase weht.
Ich sollte es zu machen denke ich,  aber mein Körper will dem Befehl des Hirns irgendwie nicht nachkommen.
Ich bin schon wieder dabei hinüber zu gleiten,  als sich mein Bewusstsein noch einmal den Weg nach oben bahnt - und feststellt,  dass es gewittert.
Jetzt mach das Fenster zu!
Och nööö... 
Ich ziehe mir die Decke bis zur Nasenspitze und wickle mich ein wie eine Sushirolle.
Regen...  Ein wunderschönes Geräusch...
Ich lausche.
Auch dem leisen Donnergrollen...
Durch halb geschlossene Lieder nehme ich ab und ein zögerliches Aufleuchten am Himmel wahr...
Ich denke an morgen.  An das Wochenende.  Und wie schön es sein wird.
Wie schön allein der Gedanke ist,  mich an dich zu kuscheln und dem Regen zu lauschen.
Einfach nur du und ich.
Welt aussperren.
Nur du und ich und Regen....  
Und vielleicht Kopfkraulen und Vorlesen dazu.  Perfekt.
Und ich lächle,  als ich mir denke,  dass das größte Glück doch manchmal so simpel sein kann....

Gute Nacht.

Donnerstag, 23. August 2018

Kleinvieh macht auch Mist


Man fragt sich manchmal, warum Dinge so passieren, wie sie nun mal passieren.
Was es für einen Sinn und Zweck hat, dass man sich mit so viel Mist rumplagen muss.
Warum man vom Regen in die Traufe kommt.
Warum es immer wieder Situationen im Leben gibt, in denen du erst wieder lernen musst, damit klar zu kommen.
Und warum das manchmal nicht mal so wirklich klappt.

Weil wir lernen müssen, kann man jetzt dennoch sagen.
Weil es Dinge braucht, an denen wir wachsen können.
Weil sogar, oder vielleicht gerade auch Scheitern, Veränderungen nach sich ziehen.
Weil es nun mal so ist.

Vielleicht aber auch, weil uns sonst etwas Gutes entgangen wäre.
Weil die beschissene Situation in der wir stecken, unweigerlich mit Gutem verknüpft ist.
Mit Begegnungen, die wir sonst nicht gehabt hätten. Sei das eine Begebenheit oder eine Person.
Und das muss nicht mal zwingend etwas Bedeutungsschweres sein.
Keine Situation, die an ein staunendes Wunder grenzt, kein Mensch, mit dem du eine intensive Bindung eingehst.
Aber auf irgendeine Weise, und sei sie noch so subtil, bereichern diese Begebenheiten oder Menschen dein Leben.
Man muss sich nur manchmal die Zeit nehmen, das zu würdigen. Bei all dem Mist.
Kleinviehmachtauchmist.

Montag, 20. August 2018

Gewachsen


Ich könne mit diesen Dingen nun viel besser umgehen, hast du gesagt. Und dass du stolz auf mich bist.
Und wie ein Kind wachse ich an diesem Lob.
Dabei gebührt der Löwenanteil daran dir.

Weil du immer für mich da warst.
Mir zugehört und verstanden hast.
Oder auch einfach nur meine Tränen getrocknet hast.

Weil du mich schwach hast sein lassen, ohne es mir vorzuwerfen.
Du meine Schwäche sogar Stärke genannt hast.
Und mir genau damit zu neuer verholfen hast.

Dass ich auf dich immer bauen kann,
und dass du gleichsam auf mich vertraust -
deshalb bin ich gewachsen.


WIR sind gewachsen.
Im Licht des anderen...




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Ach wenn es doch nur Worte gäbe....
Worte, die dieses Gefühl einfangen, welches wir füreinander haben. 
Und die es hinaus schreien in die Welt. 
So dass jeder danach greifen könnte - 
Und es fühlen... so wie wir...

Donnerstag, 16. August 2018

Photo-Art


Die Freuden der Bildbearbeitung am Beispiel Selfportrait;

Heutzutage kann auf Fotos jeder gut aussehen. Mit ein paar Klicks und ein bisschen selbstangeeignetem Knowhow über ein mittelprächtiges Bildbearbeitungsprogramm, welches man sich als kostenfreie App aufs Smartphone holt - zack: hübsch, sexy, künstlerisch.

Beispiel:

Das Original; wobei auch hier glaub ich schon beim Fotografieren ein Portrait-Filter drüber geklatscht war:


Und zappzarrap, ein bisschen Zuschneiden, Spielen mit Farb- und Lichfiltern, Ausradieren diverser Makel und gezieltes Akzentuieren von Licht und Schatten: gleich zwei Versionen, die aus einem "Foto mit Kippe im Mund" eine künstlerisch angehauchte Variante auf den Bildschirm zaubern:






Faszinierend....
Die Freuden der Moderne. Ein Hoch auf die Bildbearbeitung.


                


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Donnerstag, 9. August 2018

Trust me



Vertrauen ist eines der wunderbarsten Gefühle der Welt.
Ist eines der wertvollsten Dinge, die ein Mensch erfahren kann.

Vertrauen ist der Grundstein einer jeden Beziehung.
Es entscheidet, wie gut diese funktioniert.

Vertrauen muss man lernen.
Es erfordert Mut, es einem anderen entgegen zu bringen.
Und Stärke, um es jemandem darzubieten.

Vertrauen ist immer und unbedingt Gegenseitigkeit.
Ein Zug fährt nicht auf nur einer Schiene.

Vertrauen braucht Zeit.
Aber auch eine grundlegende Wellenlänge.

"Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir Vertraut gemacht hast."
Gehe niemals leichtfertig damit um.

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Vertraue mir.
Bei mir darfst du ganz du selbst sein. 
Lass mich dein Halt sein, wenn du schwankst. 
Lass mich dir Trost spenden, wenn du ihn brauchst. 
Lass mich dir Liebe geben und ein Gefühl von Zuhause.

Und lass mich dir danken, dass du mir dasselbe schenkst.