Donnerstag, 14. Februar 2019

Be My Valentine  Life

Die 13-Jährigen kommen heute nicht nur mit Ranzen, sondern auch mit Rosen von der Schule.
Die ein oder andere auch mit verdächtigem Wangenrot und abwesendem Blick....
Ich muss lächeln und frage mich, wo eigentlich meine alten Tagebücher abgeblieben sind...?

Sogar in den Supermärkten gibt es heute statt der üblichen 1,99-Röschen schön gebundene Sträuße.
Rosen und Gerbera und Herzchen.
Rosarot und überteuert und doch so hübsch anzusehen.

Ich lege keinen Wert darauf, an diesem Tag ein Geschenk zu bekommen.
Und doch freue ich mich über deines.
Es ist die Geste, die mein Herz erwärmt.


Ich brauche keinen Valentinstag um dir zu sagen, dass ich dich liebe.
Auch nicht, um mich daran zu erinnern brauche ich ihn.
Ich sage es dir oft und ich FÜHLE es, jeden einzelnen Tag.
Genauso wie du.
Lassen wir diesen Tag also den 13-Jährigen.
Lassen wir ihn jenen, die einen Anlass brauchen, um sich darauf zu besinnen, dass sie einen wertvollen Menschen an ihrer Seite haben.
Wir brauchen dazu keinen Valentin und keine Rosen.
Wir können das ohne.
Wir können das jeden einzelnen Tag unseres gemeinsamen Lebens.

Ich liebe Dich. 

Dienstag, 29. Januar 2019

Wunder?


Ich habe den Film "Wunder" gesehen - 

Der kleine August wird von allen nur Auggie genannt. Seit er ein Baby ist, hat er sich zahlreichen Operationen unterziehen müssen, um richtig atmen und sehen zu können. Sein deformiertes Gesicht macht ihn zum Außenseiter, als er endlich an eine öffentliche Schule geht. Die Meinung seiner neuen Klassenkameraden wiegt natürlich viel schwerer, als die seiner liebevollen Eltern. Doch nach anfänglichen Schwierigkeiten findet Auggie auch an der Schule Menschen, die ihn akzeptieren und bewundern.


Joa.... netter Plot, denkt man sich so. 
Nicht wirklich was Neues zwar und bestimmt hollywoodgemäß verkitscht - War er auch.
Aber vermutlich würde man (ich) trotzdem wenigstens einmal weinen müssen - Ja, musste ich.

Allerdings eher weniger, weil es so anrührend war. Weil man sich am Ende freut, dass alles gut ist.
Der kleine Außenseiter wird geliebt, die scheiß Mobber sind weg und überhaupt sind da auf einmal nur noch tolle Menschen mit tollen Charaktereigenschaften und Lehrer und Eltern, die Kindern noch sowas wie Werte beibringen, und diese zahlen sich am Ende sogar aus und, ja, sogar die, die scheiße gebaut haben, erkennen, wie doof sie waren, und und und...
Ja, ich weine.
Allerdings keine Freudentränen.
Mein Herz ist nicht gerührt.
Es ist verbittert.
Weil es denkt: sentimentale Heuchelei.
Denn was bitte, ist es denn heutzutage noch wert, Werte zu besitzen....?
Freundlich zu sein. Mitfühlend. Offenherzig.

Macht man vielleicht deshalb so überdeutlich sentimentale Filme?
Als verzweifelten Versuch, die Menschen an sowas zu erinnern?
Vermutlich.
Und nicht gerade verwunderlich...

Deformierte Gesichter?
Deformierte Charaktere....!








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Edit, 20:30 Uhr ;

Hm.... Vielleicht gibt es doch kleine Wunder.... lächel....

Mittwoch, 23. Januar 2019

Wo ist mein scheiß Pinguin?!




Das mag schon richtig sein.
Zum Beispiel entstand dieses Foto vergangenen Sonntag, bei einem Spaziergang durch eine wunderschöne Altstadt, Hand in Hand mit meinem Liebsten.
Überhaupt war dieses ganze Wochenende ein kleines Wunder für sich.
Ein Gefühl wie frisch verliebt - und zugleich diese unumstößliche Vertrautheit, wie man sie eben nur nach einiger Zeit Beziehung erlangt.
Dazu Sonnenschein und Winterkälte.
Berührung und Romantik.
Tiefgründigkeit und Albernheiten.
Und Schafe!
Viele Kleinigkeiten, die genau genommen nicht mal klein sind, sondern viel mehr Splitter, kleine Spiegel-Scherben, von etwas ganz Großem. Dem größten Glück auf Erden...

Und hierzu addieren wir nun nochmal ein paar Kleinigkeiten.
Fragmente anderer zwischenmenschlicher Beziehungen.
Z.B. diese Menschen, die immer da sind und da waren. Und die Tatsache, dass du diese Liebe, die dich mit ihnen verbindet, immer hattest und hast und haben wirst.
Oder diese kleinen bis mittelgroße Menschen, die dich brauchen, denen du etwas Gutes tust, tagtäglich.
Oder diese Menschen, die deinen Lebensweg kreuzten und die zwar nicht dazu bestimmt waren, fester Bestandteil zu werden, die aber immer noch irgendwie vorhanden sind. Ich denke, das sagt schon auch irgendwie was über dich als Mensch aus... Nicht?
Oder gar jene Menschen, zu denen es keinerlei physischen Bezug gibt, zu denen man faktisch nicht die geringste Verpflichtung hat - und die dennoch irgendwie mit dir verbunden sind, aus welchem verdammten Grund auch immer. Allein der Gedanke, dass da irgendwelche Metaebenen greifen, ist ja schon bemerkenswert. Ganz zu schweigen, dass man hier sehr deutlich merkt, welche Wirkung "geopferte" Zeit und Anteilnahme haben kann. Ein einziges Sinnbild menschlicher Bedürfnisse und Fähigkeiten, wenn ihr mich fragt.

Nun gut, ich schweife ab.
Tatsache ist, dass ich priviligiert bin, all diese und sicher noch mehr gar nicht so kleinen Kleinigkeiten zu haben.
Und doch gibt es diese Momente, in denen sie trotz ihrer Großartigkeit es nur vermögen, mir lediglich ein schwaches Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.
Weil der Mensch ja immer nach Perfektion streben muss.
Den Anspruch hat, dass ALLES immer gut und richtig und glücklich ist.
Verständlich, und danach zu streben wohl sinnig wie sinngebend gleichermaßen.
Nicht zuletzt, weil nicht alle Zufriedenheit aus Extrinsischem zu schöpfen ist.
Nur Intrinsisches definiert dich ja letztlich erst und ist der Grundstein für alles andere...
Und wenn du hier die Unzufriedenheit spürst, hat das nun mal Gewicht...


Schafe und Eisbären mit Schmetterlingen auf der Nase sind schön.... Sie sind wichtig.
Aber du willst und brauchst verdammt nochmal den Pinguin dazu!
Also, liebes Leben.... Wo ist mein scheiß Pinguin?!












Naja...immerhin schon mal auf den Nägeln....^^


Donnerstag, 3. Januar 2019

2019...







Nach dem vergangenen Jahr(es-Abschluss), wäre das sicher nicht verkehrt....

Na gut, 2019..... ich reiche dir die Hand....
Dein Vorgänger hat sie mir oft verweigert....
Dann zeig mal, was DU kannst...!

Samstag, 8. Dezember 2018

Endlich Weihnachtsstimmung...

... bescherte uns der gestrige Abend in der Jahrhunderthalle;

Angelo Kelly & Family - Irish Christmas Tour 2018



Auf den Abend gefreut hatte ich mich ohnehin.  Als einstmals großer Kelly Family - Fan und große Irlandliebhaberin,  wäre das doch genau das Richtige,  war der Gedanke beim Kartenkauf.
Außerdem,  wie wir alle wissen,  ist ja oftmals gerade die ach so besinnliche Vorweihnachtszeit genau das eben nicht...  Da könne so ein bisschen Weihnachtsstimmumg doch sicher nicht schaden...

...Dass es mich aber so dermaßen ergreifen würde,  hätte ich dann doch nicht gedacht;
Ich habe tatsächlich die Hälfte der Zeit geweint.  Vor Freude,  versteht sich.
Diese wunderbare,  liebenswerte Familie zu sehen...
Die Leute im Publikum zu beobachten und die Freude auf ihren Gesichtern...
Weihnachtsliedern und irischen Klängen zu lauschen...


.... Gefühle von reiner Freude,  Herzenswärme,  Dankbarkeit,  Sehnsucht und sowas wie Heimweh auf einmal...  Wunderschön!



...  Und das alles zusammen mit DIR genießen zu können und zu sehen,  dass du ähnlich fühlst... Unbezahlbar!









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Mögest Du Dir die Zeit nehmen,
die stillen Wunder zu feiern,
die in der lauten Welt
keine Bewunderer haben.


Irischer Segen 


Sonntag, 25. November 2018

L&L - Lieben und Leiden


Wenn man SCHON WIEDER von der Erkältungswelle heimgesucht wurde und folglich die Tage unproduktiv in der Horizontale verbringen musste...
... suche ich zum Zwecke des Zeitvertreibs gerne mal die virtuelle Unterhaltung.
In  den allermeisten Fällen bleibt das erfolglos. Auf Grund nicht-kongruenter Vorstellungen von "Unterhaltung".
Manchmal aber findet sich ein Gegenüber. Und ist ein gewisses Niveau-Level garantiert, finde ich den Austausch mit völlig fremden Menschen zuweilen recht bereichernd.

So viel zur Ausgangssituation.
Das momentane Resultat dieser halb-zwischenmenschlichen Begegnungen ist:
Ich fühle mich traurig. Und dankbar. Und noch einiges mehr;


Es gibt zu viel Leiden in dieser Welt.
Konkreter: es gibt zu viele Menschen, die zu wenig (ehrliche) Liebe bekommen haben.
So dass ihre eigenen, liebenswerten Seiten zunehmend unter Zynismus, Sarkasmus und anderen Schutzmechanismen vergraben werden.
Verlorener Selbstwert.
Und bei so manch einem scheint es äußerst fraglich zu sein, ob er noch einmal die Kurve bekommt, diesen Selbstwert wieder zu finden.

Das macht mich unheimlich traurig.
Und verbittert, weil machtlos.
Es bleibt mir nichts anderes übrig, als einem solchen Menschen innigst zu wünschen, es möge ihm bald so richtig scheiß viel Glück und vor allem - Liebe! - über den Weg laufen...
... damit nicht alles Liebenswerte vollends und für immer verloren geht.

Man kann einen anderen Menschen nicht dazu bringen, sich selbst zu lieben.
Das kann, dem Worte gerecht, nur er selbst.
Und ich denke zurück...
....wie oft habe ich mich selbst nicht geliebt?
Wie oft tue ich es heute manchmal noch nicht??
Und doch...

... war bei allen (Selbst)Zweifeln wohl immer genug übrig...
... genug Glaube daran, dass ich mehr verdient habe, als nur immer diese ganze Scheiße.
Genug Selbstwert, letzten Endes, tief in mir eingegraben, dort aber in den Grundfesten verpflanzt.
Und warum?
Weil gesät und gewachsen durch Liebe...
Eine,  die irgendwann nicht mehr reichen würde... Aber dafür eine andere versprach.
Wer in der Lage ist, Liebe zu schenken - aufrichtig, ehrlich und von ganzem Herzen;
Der findet sie auch - genau so.
Irgendwann.
Nach allem Leiden.

Doch vielleicht gibt es sowas wie eine Sanduhr?
Die rinnt und rinnt und rinnt.... und die(Selbst)Liebe in einem immer mehr begräbt...
Und es ist am Ende doch nur eine Frage von "Glück gehabt", ob man findet, bevor sie abgelaufen ist??
Bitte nicht...bittebitte nicht...
Es muss doch möglich sein, dass jeder Mensch erfahren darf, was ehrliche Liebe ist...


Ich entsende hiermit ein Gebet.
Eines voller Dankbarkeit. Dass ich gefunden habe. Fühlen darf. Erfahren darf.
Und eines, welches genau das für jeden einzelnen Menschen erbittet...





Freitag, 23. November 2018

Noch mehr Herbst... und von den Jahreszeiten des Lebens


.... Impressionen zweier Wochenenden, an denen ich meine liebste Jahreszeit mit meinem Liebsten genießen konnte:









... wir befinden uns noch immer im Frühling unserer Beziehung ... Auch wenn nicht mehr alles rosarot und taufrisch ist, wir mal streiten, wir auch die kantigeren Seiten des anderen sowie des Beziehungslebens kennen... ... aber wir verstehen es immerhin, zu streiten. Ohne einander wirklich zu verletzen. Und wir wissen, dass es wenig bringt, die kantigen Seiten glätten zu wollen. Vielmehr sind sie nun mal da und wollen auch dazugehören. 

Demnach wird es langsam Sommer...
Und ich glaube, das dürfte so ziemlich das einzige Mal sein, wo wir beide sagen "Ja, bitte Sommer!" ;)


.... nächster Schritt, bitte!
Keine Nur-Wochenenden und Terminabgleichungen mehr...
Ein gemeinsames Leben, jeden Tag!
Auch Alltag darf es sein.
Denn so schön der Frühling auch ist, mit aller Farbenpracht und Leichtigkeit...
Zum Leben gehört mehr.
Und lebt man es gemeinsam und mit steter Wertschätzung für das, was man hat (am anderen, zusammen, jeder für sich...)
...kann man immer ein Stück Frühling behalten...











....auch im Herbst, auch im Winter des Lebens....

Hauptsache, mit DIR...!